Im Gegensatz zu anderen existierenden Vereinen, die sich mit dem Thema
Mobbing auseinander setzen, orientieren wir uns nicht nur akademisch,
sondern haben neben Fachleuten besonders Mobbingopfer mit langjährigen
Erfahrungen in den Verein einbezogen. Damit ist eine Mischung höchst wirksamer
Art entstanden die in der Lage ist wirklich zu helfen.
Wir
wollen uns nicht verzetteln und haben uns deshalb nicht allgemeine Orientierungen
wie "...psycho...", sondern eine eindeutige Zielrichtung gegen MOBBING
- BOSSING - BULLYING (MoBB) im Arbeitsalltag gegeben.

Unsere
Kernziele sind:
1.
Die Öffentlichkeit umfassend aufzuklären und zu erreichen, dass die durch
MoBB entstehenden Schäden sowohl für den Betroffenen als auch für
die Gesellschaft deutlich gemacht werden;
2. Von MoBB Betroffenen Hilfe und Unterstützung bei der Lösung
ihrer Probleme zu geben, indem wir die Erfahrungen der schon lange arbeitenden
Selbsthilfegruppe NO MOBBING verallgemeinern und die Bildung weiterer
Selbsthilfegruppen anstreben;
3. Über eine aktive Lobbyarbeit wollen wir erreichen, dass rechtliche
Möglichkeiten geschaffen werden, welche die
Betroffenen in die Lage versetzen ihre Interessen gesetzlich einzufordern;
4. Ursachen von MoBB aufzudecken und zu deren Beseitigung beizutragen!
Um
diese Ziele zu erreichen haben wir uns kurz-, mittel- und langfristige
Prioritäten gesetzt, die sich in den jeweiligen Jahresplänen widerspiegeln.
Die
wichtigste Aufgabe für einen Verein sehen wir, besonders nach der Eintragung
des Vereins in das Vereinsregister, in der ständigen Werbung von Mitgliedern.
Wir sind der Meinung, dass sich eine breite Wirkung unseres Vereines nur
über eine zahlenmäßig hohe Anzahl von Mitgliedern erreichen lässt. Besonders
interessiert sind wir an MoBB-Betroffenen die sich nicht einfach
ihrem "Schicksal" ergeben, sondern die sich damit aktiv auseinander
setzen und ihre Erfahrungen einbringen wollen.
Mit
der Eintragung als Verein sind kurzfristig folgende Schwerpunkte
sofort zu beginnen:
Aufstellung einer Anschriftenliste der Krankenkassen, Gewerkschaften,
Presse, Senatsverwaltungen, Parteien, Betriebe der Stadt - die wir als
Erste anschreiben wollen. Öffentlichkeitsmachung über Presse und Fernsehen,
Zusammenstellung von Material, welches wir anbieten wollen, z.B. Faltblatt
Vorstellung der SHG und des Vereines
Mittelfristig:
Weitere
Entwicklung der Vorstellung von Vereinszielen und Materialien wie Faltblatt,
Vorstellung SHG u.ä. Vorbereitung/Erarbeitung eines Rahmenschulungsmaterials
für die Betreuung von SHG, Betrieben und Einrichtungen ggf. auch Gewerkschaften
und Krankenkassen, Erarbeitung eines Fragebogens für wissenschaftlich-statistische
Erhebungen, Lobbyarbeit in politischen Parteien und Gewerkschaften, Aufbau
einer hauptamtlich besetzten Geschäftsstelle.
Langfristig:
Wir
als Gründungsmitglieder wollen den Grundstein dafür legen, dass der Verein
seinen Wirkungskreis ständig ausweitet und auch international bekannt
wird, deshalb müssen wir auf die Zukunft orientieren.
Wir wollen erreichen, dass:
Schulungs- und Rehabilitationszentren speziell für MoBB aufgebaut
werden, Studien- Fachrichtungen wie z.B. Soziologie- und Psychologie die
MoBB-Problematik in den Studienplan aufnehmen, Gremien geschaffen
werden, die die Rechtswirksamkeit gegen MoBB und der Aufnahme in
die Gesetzeswerke durchsetzen,
alle 2 Jahre eine nationale "Anti MBB-Konferenz" mit Fachleuten
und Betroffenen durchgeführt und darüber hinaus alle 3 bis 5 Jahre eine
"Internationale MoBB-Konferenz" organisiert wird, sowie regelmäßige
Sendezeiten in Fernsehprogrammen.
Interessenten
wenden sich an unsere Geschäftsstelle!
Im
Rahmen unseres Zeitfonds und unserer Möglichkeiten wird dieses Material
ständig erweitert.
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